Emile Mosseri

Als Sänger, Songwriter und Komponist verwandelt Emile Mosseri menschliche Erfahrungen in Lieder. Das musikalische Erzählen von Geschichten ist sein Lebenselixier – ein Talent, das er bereits mit Songwritern und Regisseuren geteilt hat – und das in letzter Zeit auch in seinem eigenen Schaffen als darstellender Künstler in den Mittelpunkt gerückt ist.

Mosseri verbrachte seine Teenager- und Zwanzigerjahre damit, in Bands in New York City zu spielen, bevor er nach Los Angeles zog, um als Komponist zu arbeiten – eine Stadt, in der er einige seiner engsten Zusammenarbeiten aufgebaut hat. Mosseri hat mit emotional-melodischen Filmmusiken die persönlichen Geschichten von Joe Talbot, Miranda July, Lee Isaac Chung und anderen untermalt und dafür mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter 2021 eine Nominierung für den Oscar in der Kategorie „Beste Originalmusik“ für Chungs Film „Minari“ (2020). Gleichzeitig hat er sowohl im Studio als auch auf der Bühne dauerhafte Beziehungen zu anderen Songwritern aufgebaut und mit Angel Olsen, Hand Habits, Bobby Krlic, Sam Gendel, Mary Lattimore, Kaitlyn Aurelia Smith, Dave Longstreth und anderen zusammengearbeitet.

Im Jahr 2023 veröffentlichte Mosseri „Heaven Hunters“, sein Debütalbum, das in seinem dynamischen Umfang sowohl weitreichend als auch filmisch anmutet und in seinem emotionalen Kern zutiefst reduziert und offen ist. Ein Großteil dieses Albums ist darauf ausgelegt, so intim wie möglich erlebt zu werden, und genau dieser ästhetische Ansatz – rohes, ungefiltertes Songwriting – ist es, den Mosseri in letzter Zeit musikalisch erforscht hat.

Unterstützt von einer Band bestehend aus Meg Duffy (Hand Habits), Dougie Stu und Kosta Galanopolous zog sich Mosseri im Herbst 2023 mit seinem häufigen Mitstreiter, dem Komponisten und Produzenten Bobby Krlic (Midsommar, The Haxan Cloak), ins Altamira Sound zurück, um den Grundstein für das zu legen, was als Nächstes kommen wird. Einen ersten Vorgeschmack auf diese Sessions gibt „Wasting Your Love“, ein Song, der für zwei Kreative, die vor allem für ihre eher opulenten Kompositionen bekannt sind, auffallend sparsam instrumentiert ist und die Geschichte von Liebe und Ehe aus einer zarten und offenherzigen Perspektive erzählt.