Iosonouncane

„IRA“ ist das Ergebnis einer langen und aufwendigen Arbeit, die sich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren erstreckte. Ein Album, das IOSONOUNCANE bis ins kleinste Detail – jede einzelne Note und jede Nuance – selbst geschrieben und arrangiert hat, ausgehend von etwa 15 Stunden an Entwürfen und Testaufnahmen.

IOSONOUNCANE ist ein sardischer Musiker, der 1983 in der Stadt Iglesias geboren wurde. Sein neuestes Album IRA (Wut, auf Italienisch) erschien am 14. Mai beim wiederbelebten Label Numero 1 (im Vertrieb von Sony), das für diese Veröffentlichung mit dem Label Trovarobato zusammenarbeitete. Das vorgestellte Werk ist monumental: 17 Titel mit einer Gesamtlaufzeit von 1 Stunde und 50 Minuten. IRA ist das Ergebnis einer langen und anstrengenden Arbeit, die sich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren erstreckte. Ein Album, das IOSONOUNCANE in jedem einzelnen Teil, jeder Note und jeder Nuance selbst geschrieben und arrangiert hat, ausgehend von etwa 15 Stunden Entwürfen und Testaufnahmen. IRA ist daher das Werk, mit dem IOSONOUNCANE seine zeitgenössische Rolle als Komponist und Arrangeur umreißt und dabei weit über die Grenzen eines einfachen Songwriters und Produzenten hinausgeht.

Wie schon bei DIE (seinem zweiten Album) ist die Sprache der Texte reduziert und auf das sprachliche Minimum beschränkt. Während sich dieser Vorgang bei DIE auf den verwendeten Wortschatz in seiner symbolischen Prägnanz bezog, greift IOSONOUNCANE hier auf das Bedürfnis nach Sprache selbst ein und bedient sich eines hypothetischen Jargons, eines umgangssprachlichen Ausdrucks des Kommunikationsversuchs. Eine Sprache des Irrtums, der zurückgelegten und noch vor uns liegenden Strecke, des Missverständnisses, der fehlenden Kommunikation. Die Sprache von IRA ist daher keine fiktive Sprache, sondern eine momentane Sprache der Notwendigkeit, verwirrt und wurzellos, in der sich Englisch, Arabisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Italienisch vermischen.