Maruja
Seit fast einem Jahrzehnt feilen sie unermüdlich an ihrem Handwerk und widmen sich jeder einzelnen Note mit einer Präzision, die an Besessenheit grenzt. Es ist nicht nur Leidenschaft, die sie antreibt, sondern vielmehr ein alles verzehrendes Verlangen, eine Kraft, die sie dazu zwingt, mit einer instinktiven Intensität zu komponieren und aufzutreten, die zugleich elektrisierend und furchteinflößend ist.
Marujas von der Kritik gefeiertes Debütalbum „Pain to Power“, aufgenommen im Low Four Studio und produziert von Samuel W. Jones, mit dem die Band bereits an den drei EPs gearbeitet hatte, die ihrem Debütalbum vorausgingen, ist jetzt erhältlich.
„Pain to Power“ ist ein außergewöhnliches Werk, das Maruja nicht nur als kreative Naturgewalt bestätigt, sondern auch eine Band zeigt, die sich intensiv mit der Kraft von Gemeinschaft, Solidarität und Liebe als Triebkräfte für sozialen und politischen Wandel auseinandersetzt. Das Album spiegelt dies in seinen acht makellosen Tracks wider und führt den Hörer von der Frustration und Wut der Opener „Bloodsport“ und des von BBC 6Music auf die A-Liste gesetzten „Look Down On Us“ hin zur erhabenen Spiritualität von „Zaytoun“ und dem atemberaubenden Album-Closer „Reconcile“ – ein neunminütiges Opus, das sich um Joe Carrolls transzendentes Saxophon rankt und in die leidenschaftlichen Appelle des Texter, Rappers und Sängers Harry Wilkinson mündet: „Pray for love“ und „Have no fear“.
Dieser Kreislauf aus Tragödie und Hoffnung bildet den Kern von „Pain to Power“. „Es beginnt brutal und verwandelt sich in etwas Kraftvolles und Ausdrucksstarkes“, sagt Harry. „Wir müssen auf diesen Kreislauf des Lebens vertrauen und auf unsere Kraft, den Schmerz zu überwinden.“ Das Album folgt dem Bogen einer von Marujas Live-Shows: ein Ansturm von Energie, der an einem Ort der Transzendenz gipfelt, wobei die Musik selbst aus der Asche aufersteht.