Silvana Estrada

★★★★ Pure Beauty: „Das Debüt dieser mexikanischen Künstlerin besticht durch seine wunderschöne Zurückhaltung, getragen von ihrer hauchzarten Stimme und den volltönenden akustischen Arrangements. Sie schöpft aus der unerschöpflichen Vielfalt der mexikanischen Musik und begeistert durch ihre Schlichtheit.“ — Rolling Stone

Upcoming Dates

„Marchita“ bedeutet auf Spanisch „verwelkt“; das Verblassen von etwas, das einst als perfekt galt, das schrumpft und austrocknet, bis es zu Staub zerfällt.
Sie ging aus einem für sie „poetischen Umbruch“ hervor, mit einer klareren Vorstellung von ihrer musikalischen Identität, verwurzelt im Erbe großer lateinamerikanischer Frauen wie Chavela Vargas, Violeta Parra oder Soledad Bravo. Zurückgelassen wurde der Einfluss dessen, was sie als „männliche Prismen“ oder manipulierte Klänge bezeichnet.

Tatsächlich verwarf Silvana eine frühere Version des Albums gemeinsam mit dessen Produzenten zugunsten von Aufnahmen, die mit „rein den Dingen, die ich kontrollieren kann“ entstanden: den Akkorden ihres venezolanischen Cuatro oder anderer kleiner lateinamerikanischer Gitarren; einem Streichquartett, sparsamer Percussion, Klavier, einem einsamen Saxophon. Und vor allem ihrer eigenen Stimme, die manchmal im Chor verstärkt wird.

Mit 24 Jahren wurde Silvana bereits von José Galvan von KCRW als „eines der größten jungen Talente und Sängerinnen Mexikos“ gefeiert. Sie ist mit Künstlern wie Natalia Lafourcade aufgetreten und hat mit ihnen aufgenommen, die wie Silvana zu einer lebendigen Gemeinschaft von Indie-Künstlern in Mexiko-Stadt gehört; dem uruguayischen Singer-Songwriter Jorge Drexler, der Chilenin Mon Laferte und der spanischen Gruppe Love of Lesbian.